Raupen des Eichenprozessionsspinners im Nest am Stamm einer Eiche.© Falko Seyffarth / WikipediaAktuell betroffene Bereiche
Besondere Vorsicht ist derzeit in folgenden Abschnitten geboten:
- Alte Schildower Straße (zwischen dem Ortsausgang Schildow und der Kindelwaldpromenade)
- Wiesenweg
- Bussardheck
Entwarnung und Beobachtung an sensiblen Orten
An der Eiche auf dem Grundstück der Kita Burattino konnten bislang zum Glück keine Gespinste festgestellt werden. Der Baumschutz behält diese aber weiterhin scharf im Auge. In den kommenden Tagen wird zudem der Waldfriedhof intensiv kontrolliert. Die Verwaltung beauftragt für die Beseitigung der Nester umgehend eine spezialisierte Fachfirma.
Warum sind die Raupen gefährlich?
Besonders die Stacheln der Raupen sind gefährlich.© Christian Fischer / WikipediaUm sich vor Fressfeinden zu verteidigen, bilden die Larven winzige Brennhaare, die ein giftiges Protein enthalten. Der Kontakt mit den Raupen oder ihren Nestern kann zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, darunter:
- Heftige Hautreizungen und Ausschläge (Raupendermatitis)
- Atemwegsreizungen und Hustenreiz
- Allergische Reaktionen
Die Nester können bis zu einem Meter lang werden und befinden sich meist direkt am Stamm oder in den Astgabeln – bevorzugt an einzelnstehenden Eichen, Alleebäumen und Waldrändern.
Wichtige Hinweise für Bürger und Grundstücksbesitzer
Bitte halten Sie unbedingt Abstand! Berühren Sie die Raupen oder Gespinste unter keinen Umständen und halten Sie auch Kinder und Haustiere fern. Private Grundstücksbesitzer, auf deren Areal Eichen stehen, werden gebeten, ihre Bäume ebenfalls verstärkt zu kontrollieren.
Verdachtsmeldungen
Haben Sie Gespinste entdeckt? Bitte melden Sie diese dem Baumschutz der Gemeinde Glienicke/Nordbahn:
- E-Mail: baumschutz@glienicke.eu
- Alternativ direkt während der regulären Sprechzeiten der Verwaltung
Im Rahmen der Baumschutzförderrichtline wird die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners mit maximal 250 Euro pro Baum gefördert.
