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SUMMARY:„Ungeschminkt“ – Ausstellung zum Internationalen Frauentag
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DESCRIPTION:© Gemeinde Glienicke/Nordbahn Anlässlich des Internationalen Frauentags wird am Donnerstag, 5. März 2026, um 18 Uhr die Ausstellung „Ungeschminkt“ in der Rathausgalerie eröffnet. Sie findet im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche statt, die sich jährlich mit frauenpolitischen Themen auseinandersetzt, für Gleichstellung eintritt und sich entschieden gegen Diskriminierung positioniert. Der Künstlerstammtisch Glienicke präsentiert in diesem Zusammenhang bereits zum vierten Mal eine Gruppenausstellung im Neuen Rathaus.\n\n„Ungeschminkt“ ist eine Einladung zum Hinschauen, zum Weglassen und zum Reduzieren auf das Wesentliche. Für die beteiligten Künstlerinnen und Künstler bedeutet der Titel, das sichtbar zu machen, was unter den Schichten liegt – unter Make-up, Erwartungen und Rollenbildern, die auferlegt oder selbst gewählt wurden. Die Werke zeigen realistische wie abstrakte „ungeschminkte“ Haltungen: natürliche Schönheit, Verletzlichkeit, Stärke und Echtheit, ebenso Überforderung, Unsichtbarkeit und ungeschönte Wahrheiten weiblicher Existenz.\n\nDie Ausstellung erzählt keine einzelne Geschichte, sondern viele. Sie eröffnet einen Raum, in dem Fragen nach Echtheit heute gestellt werden: Was bleibt, wenn Schein und Bühne verschwinden? Wer sind wir, wenn niemand hinschaut? In einer Zeit, in der Selbstinszenierung und digitale Selbstdarstellung allgegenwärtig sind, setzt „Ungeschminkt“ bewusst auf unmittelbare Begegnung – mit den Werken, mit den Künstlerinnen und Künstlern und mit sich selbst. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, nicht nur zu betrachten, sondern zu reflektieren, zu fühlen und in Resonanz zu gehen.\n\nIn diesem Jahr zeigen Marianne Barthel, Lina Blume, Sabine Christl, Ursula Eckertz-Popp, Erika Goletz, Ruth Gehring-Hensgen, Kai van Koolvijk, Angelika Leopold, Andrea Matena, Waltraud K. Wozny, Marian Zaic, Christine Moritz und Martina Witting-Greth eine vielseitige Auswahl ihrer Arbeiten.\n\nDas diesjährige Plakatmotiv stammt von Christine Kucera und hält einen Moment der Selbstbegegnung fest. „Ungeschminkt“ bedeutet hier, sich selbst auszuhalten – im eigenen Blick, in der Farbigkeit, im gegenwärtigen Augenblick. Ruth Gehring-Hensgen greift – frei nach Richard David Precht – die Frage auf: „Wer sind wir eigentlich – und wenn ja, wie viele?“ Lina Blumes Werk „Heidi“ verbindet stille Präsenz mit einem Hauch abstrakter Eleganz.\n\nZur Vernissage mit musikalischer Umrahmung am 5. März 2026 um 18 Uhr im Neuen Rathaus sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
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